Die alte Stadt auf dem Berge

Bergbaulicher Wanderweg in Obermarsberg

 

 

 

 

 

 

Detlev Steinhoff, Heiner Duppelfeld

Friedhelm Bracht und Gerd Rosenkranz

Obermarsberg ist mit seinen Kirchen und Türmen das historische Zentrum der Stadt Marsberg. Ca. 8000 Besucher jährlich finden den Weg auf den Berg, um die einzigartigen Sehenswürdigkeiten zu bestaunen. Das Heimatmuseum der Stadt Marsberg verzeichnet seit der Eröffnung im Jahr 2014 ca. 10 000 Besucher. Aber auch die Zeugnisse der Landschaftsgeschichte und des Kupferbergbaus verdienen es besonders hervorgehoben zu werden. So war die Kupferlagerstätte Marsberg die drittgrößte Mitteleuropas mit einem Gesamtertrag an Kupfer und Silber von 2,35 Milliarden Euro.
Der Förderverein Historisches Obermarsberg e.V. möchte nun die beeindruckenden Zeugnisse der bewegten Geschichte in Form eines Wanderweges den Bewohnern unserer Stadt und dem Tourismus erschließen. Dazu sind 12 Stationen mit Informationstafeln vorgesehen.
Im Einzelnen handelt es sich um folgende Stationen:

1. Heimatmuseum (Beschreibung des Museums)
2. Schandpfahl (Rechtsgeschichte)
3. Stiftskirche (Zeugnis des Machtanspruchs Karls des Großen, Kulturhistorie und Herkunft des Baumaterials)
4. Buttenturm (Darstellung der Festung Obermarsberg)
5. Drakenhöhle (Geologie und Geschichte)
6. Hagenkurve (Beeindruckendes Beispiel der Variskischen Faltung direkt am Europäischen Fernwanderweg X1))
7. Tagebau Mina (Geologie und Bergbau)
8. Jüdischer Friedhof (Kulturhistorische Bedeutung)
9. Calvarienberg (Geologischer Tripelpunkt dreier Großlandschaften und Kulturhistorie einer Sühnekapelle, Rechtsgeschichte)
10. Bergbau unter Obermarsberg
(Geologie und Bergbau) Parkplatz der Gaststätte „Steggers“
11. Nikolaikirche (Gründung durch Horhuser Berg und Kaufleute, Kulturhistorische Bedeutung als Sitz des Archidiakons, bedeutendes Beispiel eines frühgotischen Übergangsstils)

Die Informationstafeln sollen analog den Tafeln des „Geoparks GrenzWelten“ sowie der „Giershagener Bergbauspuren“ gestaltet werden.
Es werden jedoch keine Naturstein- Stelen als tragendes Element verwendet sondern kostengünstige Sichtbeton- Stelen, die ich in einer Wiederaufbereitungsanlage in Volkmarsen gefunden habe und günstig erwerben konnte.
Die Stadt Marsberg hat den Transport nach Marsberg bereits durchgeführt und hilft bei der Aufstellung der mehr als 1000 kg schweren Stelen.

Alle Arbeiten werden von Mitgliedern des Fördervereins kostenfrei ausgeführt.

Der Förderverein Historisches Obermarsberg e.V. bittet Sie zur Realisierung dieses Vorhabens um  Spenden.
Wir freuen uns über jeden Betrag.

 

Bankverbindungen für Spenden

VB Marsberg
IBAN DE47400692666007683200
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Spk Pdb-Detmold
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Gerd Rosenkranz
(Projektverantwortlicher)