hansmeier

Das Museum ist seit dem 5. Juli unter Beachtung aller Regeln im Rahmen der Coronapandemie wiedereröffnet. Die ab Juli geplante Ausstellung “Ötzi, der Mann aus dem Eis” wird auf das nächste Jahr verschoben.

Die Sonderausstellung “Damals in der DDR” , die coronabedingt noch nicht eröffnet werden konnte, kann bis in den November hinein besichtigt werden.

Damals in der DDR“

Zwei Schwerpunkte werden präsentiert:

  • Es war einmal eine Grenze: Vom Entstehen und Vergehen der deutsch-deutschen Grenze vom Priwall bis zur Elbe

und

  • Leben in der DDR.

Neben allen Interessenten ist die Ausstellung insbesondere an junge Menschen gerichtet, die von der ehemaligen DDR überhaupt keine eigene Vorstellung mehr haben. So ist, um die aktuellen Entwicklungen in den neuen Bundesländern zu verstehen, eine intensive Auseinandersetzung mit der Geschichte der DDR mehr als notwendig.

Schulen können Sonderführungen mit der Museumsleitung absprechen.

Buchpräsentation von Willi Pyls

Willi Pyls und der Museumsleiter Heiner Duppelfeld

Am 29. Februar wurde im Museum der Stadt Marsberg im Rahmen einer kleinen Feierstunde ein Erinnerungsbuch des Westheimer „Urgesteins“ Willi Pyls mit dem Titel „Erinnerungen meiner Familie“ vorgestellt. Mit einer großen Anzahl an Feldpostbriefen seiner Onkel und anderer Familien-mitglieder mütterlicherseits möchte er an die tragischen Ereignisse rund um den Zeiten Weltkrieg erinnern. So überlebten nur 2 von 5 seiner im Kriegseinsatz befindlichen Onkel. Auch Willi Pyls eigene Erinnerungen werden in dem Buch präsentiert.

Dass die Beschäftigung mit der Familiengeschichte, mit Geschichte überhaupt von außer-ordentlicher Bedeutung ist, wird in einem Zitat des irisch/ britischen Schriftstellers, Staats-philosophen und Politikers Edmund Burke deutlich: „Menschen, die nicht auf ihre Vorfahren zurückblicken, werden auch nicht an ihre Nachwelt denken.“ Man kann auch sagen, dass sie den nachfolgenden Generationen wichtige Informationen, Lebenserfahrungen vorenthalten. Jungen Menschen der nächsten Generation etwas über die Vergangenheit, auch der eigenen Familie zu erzählen, ist ein Akt der Hoffnung für die Zukunft.

 

 

Willi Pyls berichtet tief bewegt vom Schicksal seiner Onkel

 

 

 

 

                                                           Anschließende Feier im Museumscafé