Aktuelles

Sonderausstellung „Damals in der DDR“

Damals in der DDR“

Unter diesem Titel wird vom 13. März bis zum 06. Juni 2020 im „Museum der Stadt Marsberg“ in Obermarsberg eine Sonderausstellung zu sehen sein.

Zwei Schwerpunkte werden präsentiert:

  • Es war einmal eine Grenze: Vom Entstehen und Vergehen der deutsch-deutschen Grenze vom Priwall bis zur Elbe

und

  • Leben in der DDR.

Neben allen Interessenten ist die Ausstellung insbesondere an junge Menschen gerichtet, die von der ehemaligen DDR überhaupt keine eigene Vorstellung mehr haben. So ist, um die aktuellen Entwicklungen in den neuen Bundesländern zu verstehen, eine intensive Auseinandersetzung mit der Geschichte der DDR mehr als notwendig.

Schulen können Sonderführungen mit der Museumsleitung absprechen.

Mütter des Grundgesetzes

Zur Sonderausstellung Mütter des Grundgesetzes lud das Museum der Stadt Marsberg in Zusammenarbeit mit der SPD Hochsauerland ein.

Die Sonderausstellung war vom 04.10. Oktober bis zum 16. November 2019 im Museum zu sehen. Männer und Frauen sind gleichberechtigt.“ – mit der klaren Formulierung des Artikels 3 Absatz 2 hat das Grundgesetz 1949 Maßstäbe gesetzt. Im Parlamentarischen Rat, der dieses Grundgesetz vorbereitet und beschlossen hat, waren – 30 Jahre nach Einführung des aktiven und passiven Wahlrechts für Frauen in Deutschland – nur vier Frauen vertreten, Helene Weber, Elisabeth Selbert, Frieda Nadig und Helene Wessel. Ohne ihr Engagement hätte es Artikel 3 in dieser Form nicht gegeben! Über die „Mütter des Grundgesetzes“ informierte diese Ausstellung.

Tagung der Ortsheimatpfleger

Treffen der Ortsheimatpfleger des HSK.

Am 16.11. 2019 trafen sich 60 Ortsheimatpfleger zu einer Tagung in den Räumen des Museums. Sie wurden u.a. von Dr Silke Eilers, der Geschäftsführerin des Westfälischen Heimatbundes Münster, über Wege durch den Förderdschungel informiert. Dabei erklärt sie den Anwesenden, wie sie für ihre  Projekten  Zuschüsse beantragen können und an welche Stellen sie sich dabei wenden können.

Herr Duppelfeld, der Leiter unseres Museum, informierte danach über die Sonderausstellung zum Grundgesetz der Bundesrepublik, die zur Zeit in Marsberg zu sehen ist. Er wies auch darauf hin, dass im neuen Jahr zwei weitere Sonderausstellungen zu sehen sein werden: zunächst die Ausstellung „30 Jahre Wiedervereinigung“ und danach „Ötzi – der Mann aus dem Eis“.

Nachmittags wurden die Teilnehmer der Tagung in Gruppen durch das Museum und zu historischen Stätten in Obermarsberg geführt.

Irish Folk & Modern Folk im Museum

Am  13. Sept. 2019 begeisterte in der Aula des Museums der Stadt Marsberg ein Folk Konzert der Gruppe ” Tone Fish” über 100 Zuhörer.

Die Band hat seit der Gründung 2014 rund 300 Konzerte in ganz Deutschland in den Beinen und bereits vier CDs auf herausgebracht. Das nennt man wohl Dynamik. Live infiziert Tone Fish das Publikum mit ihrer Spielfreude und einem ganz eigenen Sound. Stillhalten war gestern. Es gibt viel Tempo, aber auch einfühlsame Balladen.
Irische Musik klingt bei Tone Fish verblüffend anders und die eigenen Songs öffnen eine neue musikalische Schublade – folkig, keltisch, rockig, metallisch. Prägend sind der mehrstimmige Gesang und vor allem die einzigartige Stimme von Michaela Jeretkzy, deren Mezzo-Sopran das Publikum regelmäßig verzaubert. Jochen Siepmann gibt der Band den unverwechselbaren Beat, der an vorbeirauschende Züge erinnert. Jonas Peters am Bass gibt auch mal den Headbanger und Bandgründer Stefan Gliwitzki führt augenzwinkernd und humoresk durch das Programm. Es passiert immer viel und gleichzeitig – Augen und Ohren werden gefordert. Wo Tone Fish spielt, bleibt es selten bei einem Mal.
Keine Irish Night, wie jede andere
Iren sind sie nicht. Doch in einer romantischen Landschaft, wo jeder Berg und jeder Fluss hat seine eigene Sage hat, sind die Musiker von Tone Fish auch aufgewachsen: Die Band kommt aus der Rattenfängerstadt Hameln. Vielleicht macht genau das den Erfolg der irischen Nächte der Hamelner Folkband Tone Fish aus. Wie sehr erfahrene Reiseführer nehmen Sie ihr Publikum mit auf eine musikalische Reise in das Land der grünen Wiesen, Mythen und Pubs mit Irish-Flutes, Bouzouki, Gitarre, Akkordeon und Cajon/Snare.
Mal feinfühlig, mal kräftig, mit männlichem und weiblichem Gesang in perfekter Mehrstimmigkeit, sorgt die Band für ein Wechselbad der Gefühle zwischen Irlandromantik und Pub Stimmung. Die Reaktionen des Publikums reichen von inbrünstigem Mitsingen, Tanzen, tränenreicher Ergriffenheit bis rotwangiger Begeisterung.  Die Band kennt die Erwartungen eines deutschen Irish Night Publikums genau. Pub-Hits wie “Drunken Sailor” oder “Whiskey in the Jar” fehlen ebenso wenig wie von Heimweh durchtränkte Auswanderersongs. Dramaturgisch geschickt platzierte Welthits von Sting, Metallica oder Mark Knopfler im irischen Gewand runden das stimmungsvolle Programm ab.
Zitate:„Tone Fish zählen ab sofort zu den besten, nein besser: zu den schönsten ihrer Zunft“. (amusio) „Musik, die tief berührt.“ (Schaumburger Nachrichten)

Archäologisches Grabungsfeld für Grundschüler

Öffnungszeiten

Das Heimatmuseum der Stadt Marsberg hat für Sie jeden Mittwoch von 15 bis 17 Uhr und jeden Sonntag von 14 bis 17 Uhr regulär geöffnet. Außerhalb dieser Öffnungszeiten gibt es Termine auf Anfrage.

Die Nikolaikirche – die Perle der Frühgotik

In dieser Kirche sind die Entwicklungsstufen vom spätromanischen zum ausgebildeten gotischen Bausystem in dichtester Folge und Verquickung vertreten.

Bei einem Kirchenbesuch können die Besucher sowohl außen als auch im Innern die einzelnen Phasen dieser Entwicklung verfolgen und die wunderschöne Ornamentik der verschiedenen Baustile unterscheiden und bewundern. Hier weiterlesen

Die Stiftskirche – eine Kirche mit einer prächtigen Barock-Einrichtung

Die Stiftskirche geht in ihren Ursprüngen auf Karl den Großen zurück. Anstelle des heidnischen Heiligtums der Sachsen, der Irminsul, ließ er hier eine christliche Kirche erbauen. Im 30-jährigen Krieg arg beschädigt, wurde sie wieder aufgebaut und mit einer prächtigen barockalen Inneneinrichtung aus der Werkstatt Heinrich und Christophel Papen versehen. Hier weiterlesen

Auf den Spuren der alten Mauern und Befestigungsanlagen

Auf den Spuren der alten Mauern und Befestigungsanlagen zu der ehemaligen Wasserkunst hin, von der der erste Geschichtsschreiber Stadtberges Christian Franz Paullini im Jahre 1686 sagt:
„In der Ecke der Stadt liegt ein Turm, worin eine feine Wasserkunst gleich darunter eine Mühle so das Wasser
bergauf treibt in diesen Turm, von dannen die Stadt vergnügsames Wasser haben kann.“ Hier weiterlesen