Allgemein

Wegen der aktuellen Lage bleibt das Museum  bis auf Weiteres geschlossen.

Die Sonderausstellung „Damals in der DDR“ kann bis auf weiteres nicht eröffnet werden.

 

 

 

 

 

Damals in der DDR“

Unter diesem Titel wird vom 13. März bis zum 06. Juni 2020 im „Museum der Stadt Marsberg“ in Obermarsberg eine Sonderausstellung zu sehen sein.

Zwei Schwerpunkte werden präsentiert:

  • Es war einmal eine Grenze: Vom Entstehen und Vergehen der deutsch-deutschen Grenze vom Priwall bis zur Elbe

und

  • Leben in der DDR.

Neben allen Interessenten ist die Ausstellung insbesondere an junge Menschen gerichtet, die von der ehemaligen DDR überhaupt keine eigene Vorstellung mehr haben. So ist, um die aktuellen Entwicklungen in den neuen Bundesländern zu verstehen, eine intensive Auseinandersetzung mit der Geschichte der DDR mehr als notwendig.

Schulen können Sonderführungen mit der Museumsleitung absprechen.

Geschichte des Museums der Stadt Marsberg

Nach Hinweisen von Bernd Follmann kann ein genaues Datum für die Gründung des Heimatmuseums nicht geliefert werden. Es scheint vielmehr ein Entwicklungsprozess gewesen zu sein .

Johannes Bödger schreibt in seinem Buch ‚Marsberg 91’ auf S. 80, dass der sich vielfach um die Marsberger Geschichte verdient gemachte Propst Ludwig Hagemann Initiator und Gründungsvorsitzender des Marsberger Heimatbundes war. Aktivitäten wie Vorträge und Lichtbildervorträge deuten auf die Gründung im Jahre 1928 hin. In diesem Jahr wurde nach Bödger auch der Grundstein zum Heimatmuseum unserer Stadt gelegt.

In der Pfarrchronik St. Magnus ist für 1932 zu lesen: Bis zum 1. Juli 1932 hatte der Sattlermeister Fritz Runte von der Kirchengemeinde das sog. ‚Eichmannsche Haus’ (Propstei gegenüber) gemietet. …………. der frühere Laden wurde zu einem Vereinssaal und zum Museum eingerichtet.

Im Testament von Hagemann mit dem Datum 10. Februar 1933 steht: Der katholischen Propsteigemeinde in Niedermarsberg vermache ich das Heimatmuseum und sämtliche Antiquitäten, die sich in der Propstei befinden. Im Diemeltalboten vom 11. April 1936 heißt es: Bürgermeister Brümmer führt aus: Das Heimatmuseum war sein (d. h. Hagemanns) Werk. Weiter wird im Diemeltalboten vom 17. Oktober 1936 ausgeführt: In Niedermarsberg hat man schon vor mehreren Jahren begonnen, ein Heimatmuseum einzurichten. Es ist noch ein Museum im Entstehen.

In derselben Zeitung definiert Propst Hagemann ganz klar das Ziel der Heimatkunde und des Heimatmuseums: Die Menschen sollen mit allen Erscheinungen ihrer heimatlichen Umgebung vertraut gemacht werden, so dass sie diese in ihrer Eigenart erkennen und im großen Zusammenhang der Zeit und des Raumes verstehen. Als eine ebenso wichtige Aufgabe des Museums sieht er es an, die beweglichen Denkmäler aus allen Lebensgebieten der Heimat im Museum unterzubringen und zu bewahren, um sie auf diese Weise vor Schädigung, Zerstörung und Verschleppung zu beschützen. Ein Museum ist seiner Meinung nach eine Volksbildungsstätte , in der alles, aber auch nur das wiederum, was der Aufbewahrung wert ist, was der Erhaltung würdig ist, was für Heimat und Heimatkunde Bedeutung hat, aufbewahrt wird.

Propst Hagemann hat wahrscheinlich Josef Hammerschmidt beauftragt, die Pflege des Heimatmuseums zu übernehmen. Das Museum war zunächst in der Propstei untergebracht, dann jedoch musste in der Zeit des 2. Weltkriegs wegen Flüchtlingsproblemen der Raum geräumt werden und die Museumssachen wurden im Gebäude der Stadt untergebracht.

Eröffnung des Heimatmuseums am 4. Juni 1983

Im Jahre 1982 bat die Stadt Marsberg den Leiter des Sauerlandmuseums in Arnsberg Dr. Rehermann, das Museum wieder in Gang zu bringen. Der ließ vom Dachboden, dem Keller und anderen Räumen der Stadtverwaltung Exponate, Unterlagen, Bücher und Bilder in die ehemalige Wohnung des Sparkassenleiters im Gebäude der alten Sparkasse zusammentragen, sortierte, ordnete und inventarisierte die Materialien und legte damit eine neue Grundlage für die Museumsarbeit. Zum Museumsleiter wurde der Pensionär und ehemalige Oberstleutnant i. R. Wolfgang Wamers ernannt. Die feierliche Eröffnung geschah dann am 4. Juni 1983.

Wolfgang Wamers leitete das Museum bis 1992. Mit äußerster Akribie pflegte er die Einrichtung. Im Jahre 1985 wurde das 50-jährige Bestehen des Heimatmuseums gefeiert. Wamers ging persönlich in die Ortschaften Marsbergs und bat um Exponate und Unterlagen. Die Bereitschaft war groß und so konnte er in der Hauptschule eine Ausstellung durchführen unter dem Thema: Fahnen – Uniformen – Dokumente. Mit dieser Ausstellung, und das ist das Verdienst von Wolfgang Wamers, wurde das Museum wieder in die Öffentlichkeit gerückt und von der Bevölkerung wahrgenommen.

Johannes Bödger war Museumsleiter von 1990 bis zu seinem Tode im Jahre 2007. Durch seine vielfachen Beziehungen konnte er die Museumssammlung beträchtlich erweitern. Hinzu kam, dass er sämtliche Unterlagen aus dem Bereich Marsberg, Dokumente, Ereignisse, Gegebenheiten, Informationen, Zeitungsausschnitte erfasste und diese in Ordnern sammelte. Auf diese Weise wurden von ihm an die 600 Ordner angelegt.

Mütter des Grundgesetzes

Zur Sonderausstellung Mütter des Grundgesetzes lud das Museum der Stadt Marsberg in Zusammenarbeit mit der SPD Hochsauerland ein.

Die Sonderausstellung war vom 04.10. Oktober bis zum 16. November 2019 im Museum zu sehen. Männer und Frauen sind gleichberechtigt.“ – mit der klaren Formulierung des Artikels 3 Absatz 2 hat das Grundgesetz 1949 Maßstäbe gesetzt. Im Parlamentarischen Rat, der dieses Grundgesetz vorbereitet und beschlossen hat, waren – 30 Jahre nach Einführung des aktiven und passiven Wahlrechts für Frauen in Deutschland – nur vier Frauen vertreten, Helene Weber, Elisabeth Selbert, Frieda Nadig und Helene Wessel. Ohne ihr Engagement hätte es Artikel 3 in dieser Form nicht gegeben! Über die „Mütter des Grundgesetzes“ informierte diese Ausstellung.

Tagung der Ortsheimatpfleger

Treffen der Ortsheimatpfleger des HSK.

Am 16.11. 2019 trafen sich 60 Ortsheimatpfleger zu einer Tagung in den Räumen des Museums. Sie wurden u.a. von Dr Silke Eilers, der Geschäftsführerin des Westfälischen Heimatbundes Münster, über Wege durch den Förderdschungel informiert. Dabei erklärt sie den Anwesenden, wie sie für ihre  Projekten  Zuschüsse beantragen können und an welche Stellen sie sich dabei wenden können.

Herr Duppelfeld, der Leiter unseres Museum, informierte danach über die Sonderausstellung zum Grundgesetz der Bundesrepublik, die zur Zeit in Marsberg zu sehen ist. Er wies auch darauf hin, dass im neuen Jahr zwei weitere Sonderausstellungen zu sehen sein werden: zunächst die Ausstellung „30 Jahre Wiedervereinigung“ und danach „Ötzi – der Mann aus dem Eis“.

Nachmittags wurden die Teilnehmer der Tagung in Gruppen durch das Museum und zu historischen Stätten in Obermarsberg geführt.

Bergbaulicher Wanderweg in Obermarsberg

Obermarsberg ist mit seinen Kirchen und Türmen das historische Zentrum der Stadt Marsberg. Ca. 8000 Besucher jährlich finden den Weg auf den Berg, um die einzigartigen Sehenswürdigkeiten zu bestaunen. Das Heimatmuseum der Stadt Marsberg verzeichnet seit der Eröffnung im Jahr 2014 ca. 10 000 Besucher. Aber auch die Zeugnisse der Landschaftsgeschichte und des Kupferbergbaus verdienen es besonders hervorgehoben zu werden. So war die Kupferlagerstätte Marsberg die drittgrößte Mitteleuropas mit einem Gesamtertrag an Kupfer und Silber von 2,35 Milliarden Euro.
Der Förderverein Historisches Obermarsberg e.V. möchte nun die beeindruckenden Zeugnisse der bewegten Geschichte in Form eines Wanderweges den Bewohnern unserer Stadt und dem Tourismus erschließen. Dazu sind 12 Stationen mit Informationstafeln vorgesehen.
Im Einzelnen handelt es sich um folgende Stationen:

1. Heimatmuseum (Beschreibung des Museums)
2. Schandpfahl (Rechtsgeschichte)
3. Stiftskirche (Zeugnis des Machtanspruchs Karls des Großen, Kulturhistorie und Herkunft des Baumaterials)
4. Buttenturm (Darstellung der Festung Obermarsberg)
5. Drakenhöhle (Geologie und Geschichte)
6. Hagenkurve (Beeindruckendes Beispiel der Variskischen Faltung direkt am Europäischen Fernwanderweg X1))
7. Tagebau Mina (Geologie und Bergbau)
8. Jüdischer Friedhof (Kulturhistorische Bedeutung)
9. Calvarienberg (Geologischer Tripelpunkt dreier Großlandschaften und Kulturhistorie einer Sühnekapelle, Rechtsgeschichte)
10. Bergbau unter Obermarsberg
(Geologie und Bergbau) Parkplatz der Gaststätte „Steggers“
11. Nikolaikirche (Gründung durch Horhuser Berg und Kaufleute, Kulturhistorische Bedeutung als Sitz des Archidiakons, bedeutendes Beispiel eines frühgotischen Übergangsstils)

Die Informationstafeln sollen analog den Tafeln des „Geoparks GrenzWelten“ sowie der „Giershagener Bergbauspuren“ gestaltet werden.
Es werden jedoch keine Naturstein- Stelen als tragendes Element verwendet sondern kostengünstige Sichtbeton- Stelen, die ich in einer Wiederaufbereitungsanlage in Volkmarsen gefunden habe und günstig erwerben konnte.
Die Stadt Marsberg hat den Transport nach Marsberg bereits durchgeführt und hilft bei der Aufstellung der mehr als 1000 kg schweren Stelen.

Himmlische Klänge in der Nikolaikirche am 10. September 2017

HarfinistinEin Sonderkonzert findet am 10. September in der Nikolaikirche in Obermarsberg statt. Die junge Harfenistin Jasmin-Isabel Kühne wird als Gast des “Fördervereins Historisches Obermarsberg” um 17.00 Uhr Werke von Johann Sebastian Bach, aber auch von zeitgenössischen Komponisten wie Benjamin Britten und Heinz Hollinger auf dem königlichen Instrument Harfe spielen.

Die junge Harfenistin Jasmin-Isabel Kühne  gehört zweifellos zu den herausragenden deutschen Harfenisten ihrer Generation. Mit 18 Jahren wechselte sie nach bereits zahlreichenWettbewerbserfolgen in die Harfenklasse von Prof. Godelieve Schrama an die Hochschule für Musik in Detmold, wo sie ihre künstlerische Ausbildung, Musikpädagogik und ihr Konzertexamen mit Auszeichnung absolvierte. Um ihr Harfenspiel zu perfektionieren, setzte sie ihr Masterstudium in Paris und Oslo bei der weltweit bekannten Harfenistin Isabelle Perrin fort und belegte Meisterkurse bei berühmten Harfenisten wie u.a. Germaine Lorenzini, Isabelle Moretti und Jana Bouskova.

Ihr Spiel wird von der Presse als „himmlisches Erlebnis“ (Westfälische Nachrichten) mit „atemberaubender Anmut“ (WDR Print) gelobt. (Text Ulrich Eilebrecht)

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Ausstellung ‘Himmelsscheibe von Nebra’ bis zum 10. September verlängert

Die Ausstellung ‘Die Himmelsscheibe von Nebra’ wird auch aufgrund der guten Besucherzahlen bis zum 10. September 2017 verlängert. Damit haben auch die Besucher des Historischen Marktes, der am 2. und 3. September in Obermarsberg stattfindet, die Möglichlichkeit, der Ausstellung im Heimatmuseum der Stadt Marsberg in Obermarsberg einen Besuch abzustattten.

Verbinden Sie die Ausstellung mit einem Gang durch das Museum und lassen Sie sich mit Kaffee und Kuchen in der Sturmius-Cafeteria verwöhnen. .

Öffnungszeiten: Jeweils am Sonntag und Mittwoch von 13.00 bis 17.00 Uhr oder nach Anmeldung unter 02992-655548.

Herzlich Willkommen!

 

 

Weltkulturerbe Himmelsscheibe von Nebra im Heimatmuseum Obermarsberg

Sonderausstellung des Weltkulturerbes vom 22. Januar bis 10. September 2017 im Heimatmuseum der Stadt Marsberg in Obermarsberg, Eresburgstraße 38 – Geöffnet jeweils am Sonntag und Mittwoch von 13.00 – 17.00 Uhr oder nach Anmeldung.

Damit haben auch die Besucher des Historischen Marktes, der am 2. und 3. September in Obermarsberg stattfindet, die Möglichkeit, der Ausstellung einen Besuch abzustatten.

Herzlich willkommen!

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